Pfadfinder Abteilung Wildenstein KPK

 
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Sola 2000

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England 2000

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Die britische Partnerabteilung

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Das werden dann wohl die Wildensteiner sein. Allerdings, so artig auf einem Bänklein sitzend. Das Foto muss gestellt sein!

Thema: International Friendship Camp: Andere Pfadis kennenlernen. Spass haben...

Besonderheiten: England !!!

Teilnehmer: 32 Wildensteiner, 36 britische Pfadis, und ein paar hundert andere scouts auf dem Lagergergelände.

Wetter:

Spur Bericht 3/00:

IFC: SOLA 2000 in England
Es sind wieder Sommerferien. Genauer gesagt ist erst Anfangs Sommerferien. Viele Pfadis treffen sich im Devetten Park, um gemeinsam ihr Sommerlager zu beginnen. Doch irgend etwas fehlt, aber was. Ja, genau, die Stimmung ist nicht so gut wie sonst. Aber warum? Ganz einfach. Die Pfadi Wildenstein ist nicht dabei! Warum nicht, gehen die das Jahr nicht ins Lager? Doch und wie. Sie gehen sogar weit weg ins Lager. Sie gehen nämlich nach England.
Das ist aber toll.
Ja und wir sind alle wieder heil zu hause angekommen, aber alles der Reihe nach. Wir begannen unser Lager etwas später als sonst. Nämlich 3 Wochen später. Und nicht vor dem Bahnhof, nein sondern im Flughafen Basel. Nach einem etwas speziellem Antreten verliessen wir unsere Eltern für zwei Wochen, denn wir gingen ins IFC auf England. Doch was ist ein IFC? IFC ist englisch und steht für International Friendship Camp.(Ist in der Milan Aktuell nachzulesen! ;-)
Das ist ein weltweites Pfadilager mit rund 1800 Teilnehmer. Kein Wunder hat es uns dort sehr gut gefallen. Jede Pfadiabteilung in diesem Lager bekam eine englische Gastabteilung. Mit dieser Abteilung unternahmen wir die Ausflüge und teilten den Schlafplatz. Als wir dort ankamen waren wir sehr angenehm überrascht, weil wir sehr gut empfangen wurden. Nachdem die, schon aufgebauten (!), Zelte an die Gruppen verteilt wurden und wir uns eingerichtet hatten konnten wir den Lagerplatz erkunden und Kontakte knüpfen. Am andern Tag war dann die Eröffnungsfeier. Als sich alle 1800 Pfadis besammelten hielt der "Chiefscout" noch eine Rede und die Fahnen wurden gehisst. Während der Woche Unternahmen wir sehr tolle Sache ausser- und innerhalb des Lagerplatzes wie z.B. Segeln und Kanu fahren, Bogen schiessen, Abseilen und einen Hindernis Parcours. Alles in allem war es eine schöne Woche. Das IFC 2000 ist vorbei, aber die Erinnerungen haben begonnen. So fingen wir die zweite Woche im Pfadihaus der englischen Gastabteilung an.
Da wir in der ersten Woche zu wenig Sport getrieben hatten, beschlossen die Stafü's einen Velowanderausflug zu machen. Danach bekam irgend jemand Probleme mit seinen Füssen und zog somit die Aufmerksamkeit auf sich. Unser zweiter Ausflug zog uns dann nach Rhyle in Wales.
Am nächsten Tag besuchten wir eine Bierbrauerei und derjenige mit seinen schlimmen Füssen bekam einen Spitznamen, der ihm nicht so gut
gefiel. Schlimmer wurde es, als er auch noch einen Rollstuhl bekam, der erst noch kleine Räder hatte, sodass man ihn stossen musste. So wie wir Pfadis halt sind mussten wir den Rollstuhl natürlich gleich auf seine Geländegängigkeit testen. Für das gingen wir in den Cannock Forrest.
Da aber diese Person, auch PTA genannt, einen soooo liiiieeeeeben Venner hat, der sich fast eigenwillig erklärt hatte ihn zu stossen konnte auch PTA mitkommen. Im Cannock Forrest wurde ein OL für uns vorbereitet.
Es ging auf, und sogar PTA konnte mit Hilfe von David und Nicky auch mitmachen. Ihm hat es gefallen. Wir besuchten auch noch Robin Hood in Nottingham und im Wald von ihm. Kermit

...kaum sind auch die letzten dreckigen Solakleider gewaschen und das letzte Material versorgt, kommt auch schon das nächste Sola...

 

Zwischenberichte:

Heimreise
Hey Dätty
nun ist's also schon bald fertig unser Englandlager 2000!
Wir sitzen im Car, fahren auf der falschen Strassenseite und müssen angeschnallt sein.
In Gedanken sind wir immer noch im International Friendship Camp, im englischen Pfadiheim oder bei der gestrigen Verabschiedung. Nachdem wir uns von allen Pfadis verabschiedet hatten, luden wir die englische Abteilung noch ein, in ca. 351 Tagen ein Lager mit uns in der Schweiz zu verbringen.
Um 21.35 Uhr landen wir übrigens in Basel. (LX 837)

Fux, 6. August 2000

Merlin berichtet aus England
Das IFC 2000 it nun schon seit 2 Tagen zu Ende, nicht aber das Wildensteiner Englandlager 2000!
Beginnen wir jedoch dort, wo Kermit aufgehört hat, beim Donnerstag, 27. 7. 2000.
Mit unseren englischen Freunden besuchten wir ein Tal in der Nähe des Lagergeländes. Zu Fuss und mit dem Velo erkundeten wir diese Gegend inkl. einer Höhle.
Das Lagerfeuer, wo das gesammte Unterlager (ca. 400 Personen) am Abend um ein Fassfeuer versammelt war, liess sich zwar mit einem Wildensteiner Lagerfeuer nicht vergleichen, bot aber trotzdem einiges an Spass und Unterhaltung.
Obwohl sich das Wetter am Freitagmorgen einmal mehr von der freundlichen Seite zeigte, waren alle froh, dass es in der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag geregnet hatte. Denn so wurde der "Valley-Challange" (eine Art Hindernis-Geschicklichkeits-Parcours mit Denkaufgaben, einem Labyrinth, einer Seilbrücke, einem Tarzanseil über den Bach, das durchkriechen eines schlammigen Blacheschlauches etc.) zu einer feuchterdigen, naturnahen Herausforderung.
Den Dreck, der sich so überall angesammelt hatte, spülten wir beim Besuch von WaterWorld (etwas zwischen Laguna und Alpamare) ab.
Was an diesem und am nächsten frühen bis späten Abend sonst noch alles vorgefallen ist, kann hier nicht in Kürze beschrieben werden. Auf jeden Fall einiges. Aber ich bin sicher, dass wir in einer unserer Materiakisten unser Wildensteiner-Müüsli mitgenommen haben; man darf auf die nächste Spur gespannt sein.
Am Samstag amüsierten wir die EngländerInnen mit einer Willisauringli-am-Kopf-zerschlagen-Staffette, bevor wir am Abend zu eher dürftigen Abschlussfeier pilgerten. Diese wurde durch die Feuerspuckdarbietung des Stafüteams noch ein wenig aufgewertet.
Bei wiederum prächtigem Wetter brachen wir am Sonntag die Zelte ab und machten uns dann auf den Weg zum Headquarter der Uttoxeter-Scout-Group. Wir fanden ein kleines Haus mit 2 Räumen vor. Den grösseren Raum richteten wir als Schlaf-Aufenthalts- & Essraum ein, den zweiten als Abstellraum, in dem auch das Leitungsteam einige freie Schlafplätzchen fanden. Nicht zu vergessen natürlich die kleine Küche (die mit einem Gasherd vor dem Haus aufgerüstet wurde) und die zwei kleinen WC's. Eng aber gemütlich!
Gestern fuhren wir mit dem Bus nach Rhyl in Wales ans Meer, wo leider weder das Meer noch das regnerische Wetter (Pauline nennt dieses "liquid sun") zum Baden einlud.
Weiter auf dem Programm steht in den nächsten Tagen der Besuch eines Brauereimuseums, die 1.Augustfeier wo alle englischen Pfadis & LeiterInnen eingeladen sind, ein Nachtessen in einer Gastfamilie, eine Wanderung in den Nationalpark, ein Tag in Nottingham und vieles mehr.
Langweilig wird es uns sicher nicht!

Merlin, 1.August 2000

 

Das englische International Friendship Camp (IFC) 2000
Um 5.30 Uhr (Ortszeit) besammelte sich die Pfadiabteilung am Flughafen Basel-Mulhouse. Als wir nach einem Fli-Flei die Aufmerksankeit auf uns gezogen hatten, gingen wir über den Zoll. Am Zoll hat alles geklappt, bis auf den Metalldetektor. Später stiegen wir in die Crossairmaschine Basel-Birmingham. Auch am Flughafen in Birmingham lief alles glatt. Dort kamen uns zwei englische Pfadis abholen. Nach einer langen Busfahrt wurden wir herzlich im IFC empfangen. Die englischen Pfadis bauten schon alle Zelte auf. Nach einem Welcomedrink wurden wir in die englischen Gruppen eingeteilt. Nach dem Mittagessen zeigten uns die englischen Pfadis den Lagerplatz. Am nächsten Tag war die grosse Eröffnungsfeier, an der alle 1800 Pfadis teilnahmen. Nach der Eröffnungsrede vom Chief-Scout wurden die Länderfahnen gehisst. Danach gingen wir wieder zurück in unser Subcamp.
Bis jetzt blieb uns immer genug Zeit für uns selber, und man ist überhaupt nicht im Stress. Auch das "swoppen" (tauschen von anderen Sachen) ist geil. Am anderen Tag gingen wir Kanufahren und Segeln. Dieser Anlass fand ausserhalb des Laerplatzes in einem Baggersee statt. Nach einer warmen Dusche gingen wir wieder zum Lager zurück, wo wir Zeit zum andere Unterlager und Länder zu besuchen hatten. Wieder war eine Nacht überstanden und nach einem Grossmüslispeckeibohnenfrühstück stand ein Unterlagerspielturnier an. Nach einer Pause konnten wir uns abseilen oder Bogenschiessen. Dann stand das Fussballfinale an.Wildenstein verlor 4:1 gegen den Schiedsrichter. Heute, Mittwoch war Marketday. Jedes Land präsentierte sich. Bei der Schweiz lief natürlich am meisten. Nicht zuletzt dadurch, dass Spirou sein Alphorn mitnahm und es Racelette gab. Am Abend war wie jeden Abend Disco. Morgenmüssen wir früh aufstehen, weil wir einen Oneday-Hike haben.

Kermit, 26.Juli 2000

 

Pfadi Wildenstein@England
Liebe Daheimgebliebenen
Lange wurde davon gesprochen, viele wussten es schon, jetzt ist es endlich wahr: Die Pfadi Wildenstein ist in England.
Nach über einem Jahr Vorbereitung mit diversen Finanzaktionen nahmen wir am Samstag morgen früh fast ein ganzes Flugzeug in Beschlag und nach 1.5 Stunden setzten wir unsere 70 Füsse in ein uns unbekanntes Land. Dort trafen wir in der Nähe von Birmingham 2000 andere Pfadis, mit denen wir am Sonntag das International Frienship Camp feierlich eröffneten.
Mit den Mitgliedern unserer englischen Pfadiabteilung haben wir während den letzten Tagen viele Freundschaften geschlossen. Aber auch andere Länder, wie zum Beispiel Russland, die Türkei, Ghana und Pakistan sind vertreten und es entsteht eine internationale Atmosphäre ganz besonderer Art. Nebst den gemeinsamen Aktivitäten (Wandern, Segeln, Kanufahren etc.) bleibt immer noch genügend Zeit um die schönsten Pfadikravatten, -abzeichen und -hemden aus aller Welt zu tauschen.
Das Ende dieses internationalen Lagers ist leider schon in Sicht, aber wir sind gespannt was uns die zweite Woche bringt, die wir bei unseren englischen Freunden verbringen werden.
Übrigens: Das Wetter ist nicht so schlecht, das Essen auch nicht, uns geht es gut, viele liebe Grüsse

Pfadi Wildenstein

 

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