Pfadfinder Abteilung Wildenstein KPK

 
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Spur 1/2003

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Editorial

Liebe Spurleserinnen und Spurleser, ihr haltet sie in den Händen, die lang ersehnte, die beinahe in Vergessenheit geratene, die immer noch unübertreffliche, die enthüllende, die kritisierende, die politisch neutrale, die zum Frieden aufrufende, die unzensierte und unverfälschte, die unkonstruktive Kritik überhörende, die weltbewegende SPUR.
Wir melden uns zurück mit der Ausgabe 1/03 und versprechen nicht nur, sondern halten uns auch daran, dass weitere erscheinen werden, natürlich wie in gewohntem Rahmen...
In diesen Zeiten ist es wichtig, dass die vierte Säule der Demokratie, die Presse, ihre Arbeit richtig macht und ihren Kurs beibehält. In diesem Sinne, wollen auch wir weiterhin Artikel und Berichte von Mitpfadis abdrucken, ohne sie zu zensieren, oder sie in ihrer Aussage abzuändern! Wir bleiben unabhängig, veröffentlichen und verbreiten, soweit es uns möglich ist, die Ansichten und die Ideen der Pfadibewegung.
Über Weihnachten- Neujahr fand in Thailand das 20. Weltpfadilager statt, ihm zu Grunde lag die Idee: Wir teilen unsere Welt, wir teilen unsere Kultur! 10 Tage verbrachten Pfadis aus der ganzen Welt zusammen in Frieden und gegenseitigem Respekt auf einem riesigen Lagergelände. Wir hoffen, dass in vier Jahren wieder so viele Nationen zusammen kommen können, in Frieden, um den hundertsten Geburtstag der Pfadi zu feiern.

Wir wünschen euch viel Spass beim Lesen dieser Ausgabe, bleibt friedlich!

Das Spurteam



AL-Berichte

Liebe Eltern, Liebe Pfadis, Liebe Wölfe


In dieser Spur ist es auch wieder einmal nötig, dass die Abteilungsleitung sich zu Wort meldet. Nun ist das Jahr 2002 vorbei und somit auch unser erstes Jahr als Abteilungsleitung. Merlin und ich konnten uns gut als AL einleben und können auf ein erfolgreiches mit vielen Höhepunkten zurückblicken. Solche Höhepunkte waren: 1. Stufen-Bezirks-Pfila, Pfila der 2. Stufe, QP's, Ateliers, Weekends, Kantonaltage, Waldweihnachten, Jamboree in Thailand, Ausbildungskurse für Leiter.


Die bedeutendsten Höhepunkte des Pfadijahres, die So-La's waren ein Erfolg und die Übungen fanden auch grossen Anklang.
Auch gab es auch einige Wechsel in den Stufenleitungen, an die wir uns erst gewöhnen mussten und die Teams Zeit brauchten um sich einzuspielen.


Auch das Jahr 2003 hatte mit dem gut besuchten Schnuppernachmittag und einem QP einen guten Start. Weitere spezielle Anlässe stehen auf dem Programm. Es wird einen Ausflug zusammen mit den Eltern geben, die Pfi-La's und So-La's stehen vor der Türe. Auch dieses Jahr wird es ein Windreedli-Fest geben, jedoch ist dieses im 900-Jahr-Oberwil-Fest integriert und die Jugendorganisationen veranstalten etwas spezielleres als den üblichen Kindernachmittag.
Im Jahr 2004, - ja noch weit weg ich weiss, aber lest weiter - , feiert Wildenstein seinen 50. Geburtstag und die Maitlipfadi Oberwil ihren 30. Geburtstag. Dafür sind wir auf der Suche nach Menschen die uns bei gewissen festlichen Aktivitäten unterstützen wollen. Wir sind auch auf der Suche nach OK-Mitgliedern. Interessiert, Fragen? Ja .... dann kontaktieren Sie mich! ?
Weiterhin möchten wir uns bei allen einmal bedanken, die die Abteilung Wildenstein in irgendeiner Form unterstützen!
So ich denke das wär's! Viel Spass beim Lesen der Spur!

Für die Abteilungsleitung


 

Voodoo



 

...Und nicht vergessen.....


 

....wieder finden dieses Jahr die heissbegehrten SOLAS der Pfadi und Wölfe statt.
Bitte streicht euch die Daten für folgende Lager FETT in eurer Agenda an:


 

WÖLFLILAGER Sonntag, 29. Juni 2003 - Samstag, 12. Juli 2003
PFADILAGER Samstag, 28. Juni 2003 - Samstag, 12. Juli 2003




1. Stufe Wölfe



Jä, Hallo zerscht e mol. Mir sind d'Wölfli (dye erschti Stuefe). Es isch scho lang här syt em letschte Spuurbricht vo uns; däm entsprächend hänn mir au gnueg zem brichte:
Jä, jä mir hänn e huffe tolli und spannendi Yebige hinter uns, wye immer halt. Im wald simer gsi go Hüttene baue und im Mogli go hälfe; au hämmer es paar luschtigi Yebige erläbt mit de Bienli. Unter anderem wäri do natirligg dye Gschichte mit em Hades (...wo ich nid wyter druff ygoh mecht, do jo d'Wölf scho alles kenne). Verbunde mit em hades isch au d'Wärbeyebig, wo allne gfalle het! Vor allem gilts do z'erwähne, dass sage und schreibe 60 Bienli und Wölfli dörte debi gsi sind!! Und wenns bis jetzt so cool gsi isch, wird s'SOLA 2003 in ???? sicher au e mega super tolls Highlight vo däm Joor vo jedem Wolf wärde! (Amäldige kömme!)
Also bis näggschte Samschtig.

Unser Beschts


 

Perché



2. Stufe Pfadi



Stufenübung in einer anderen Dimension


Wie so oft besammelten wir uns beim Friedhof Oberwil. Von dort aus gingen wir in Richtung Wald. Rocky ging etwas voraus, und war als erster dort.
Oh schreck! Plötzlich tauchten zwei, aus einer anderen Dimension stammenden Gestalten auf. Diese entführten Rocky. Noch bevor wir ihm helfen konnten, waren die Gestalten mit ihm verschwunden. Auf einmal tauchte erneut eine unbekannte Gestalt Person auf, die uns helfen wollte Rocky zu finden.
Er hielt einen langen Stab, mit dem er den Weg in eine andere Dimension weisen konnte, in der Hand. Er erklärte uns, dass diese Gestalten einen Diamanten gestohlen haben und somit durch einen illegalen Weg in eine beliebige Dimension reisen können.
Er lief voraus und führte uns zu einer kleinen Lichtung. Dort sagte er, wir bräuchten etwas Schnelles, um in eine andere Dimension zu reisen. Aber wer hatte ein Seil dabei? Wir riefen die Stafüs an, um uns zu helfen und ein Seil mit zu bringen. Als Calimero und Spirou kamen teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe baute eine Seilbahn, und die andere machte Feuer. Als die Seilbahn fertig war, musste jeder hinunter fahren. In der anderen Dimension angekommen begannen wir Rocky zu suchen. Die zwei Gestalten fanden wir unter einem Baum. Sie hielten Stöcke in der Hand und schlugen nach Rocky, der wehrlos am Baum hing (nicht am Galgen). Wir schlichen uns an und überwältigten einer der beiden Gestalten. Bei ihm fanden wir den Diamanten. Die andere Gestalt konnte leider entkommen. Der Mann mit dem Stock sagte uns, wir müssen den Diamanten in etwas heissem zerstören. Mit Rocky und dem Diamanten kehrten wir zur Waldlichtung zurück. Dort entschlossen wir uns einen Kreis zu bilden, und den Diamanten in die Mitte zu legen.
Mit einem Knall waren wir wieder in unserer Dimension. Dort verbrannten wir den Diamanten in unserem Feuer. Dieser Nachmittag war sehr toll und hat mir viel Spass gemacht.

Hobbit

Atelier Knoten und Seil

Am ersten Tag trafen sich die sich für Knoten und Seil interessierenden Pfadis, am Bahnhöfli in Ettingen.Auf einmal kam ein seltsamer Mann auf uns zu, er sagte uns wir sollen im helfen das Filmbusisness wieder etwas aufzufrischen,dafür mussten wir wieder ein bisschen Seilkunde lernen,um mit Spiderman um die Hochhäser zu fliegen.Mit den Velos ging es dann in Richtung Wald,um unsere Knotenkünste aufzubessern.Im kalten Schneegestöber viel es uns sehr schwer dem nachzugehn.Darum gingen wir zu Bison,um dort unser zvieri zu suchen.Wir wurden schnell fündig,und mussten unser essen von einem Baum herunterholen.Dann fuhren wir gemütlich nach hause.

Am zweiten Tag gingen wir mit unseren Schlitten auf die Hofstettermatte, um zu schlitteln.Bald aber fanden wir ein Paket auf einem Baum.Mit unseren Knoten,konnten wir das Paket schnell bergen.Darin befand sich wieder eine Botschaft von Spiderman.Nach langem schlitteln gingen dann aber bald aber sicher alle nach hause.

Am dritten Tag gingen wir zu einer Ruine,um mit Spiderman um diese zu fliegen.Spiderman war sehr froh dass wir ihm und Hollywood geholfen haben.Dann seilten wir uns ab und assen gemütlich unser schwer verdientes zvieri.Dann war unser Knoten und Seil Abenteuer auch schon zu ende. SCHADE EIGENTLICH!!!!!


Calvin

Atellier Karte & Kompass....

....ist nichts zu essen. So viel steht schon einmal fest. Aber was ist es denn? Eine Sekte? Eine politische Gruppierung? Es ist nichts von alle dem. Es ist nichts anderes als ein einfaches Atellier, wie alle anderen, bei denen man sich an 3 Samstagen trifft. Aber wieso gerade an 3 Samstagen und nicht an 5 oder 6, weil es so tol ist? Weil es Tradition war ist und sein wird. 3 Samstage mit dicht ineinandergepackten Spannung, Spass und guter Laune. Jaja, da wäre doch gerade die erste Übung ein gutes Beispiel dazu, als wir auf die Hofstetter Matte gingen um zu schlitteln. Nur um zu schlitteln? Weit gefehlt! Natürlich mussten wir den Weg mittels Karte selbst hinauf finden und nicht nur das: Im Schnee, so wurde verlangt, mussten wir berge formen....was eigendlich noch recht gut gelang. Ja gegessen wurde auch...vor allem bei der 2. Übung, als die Lieben und tapferen Suchenden mittels Kroki fündig wurden. Ja, die Pizza hat geschmeckt, danke für die Nachfrage! Aber was ist mit dem Dritten Zusammentreffen der Gefolgschaft zu Wildenstein? Ja genau! Da galt es das ganze zusammengesammelte Wissen zu verwenden in Form eines Ols...ok, nur ein OL wäre ein wenig trocken. Tja und da wir eine tolle Zeit zusammen hatte, gab es als Abschluss ein feines Schoggifondue! En guete.

Gaston


2 ½ Stufen Übung

Am Donnerstag vor der Übung bekamen alle älteren Pföstli einen merkwürdigen Brief. In demso in etwa: "Findet euch am Samstag zwei Stunden nach Zenit im Pfareiheim ein; mitnehmen solltet ich was den Magen begehrt." gestanden ist. Empfangen wurden wir von ehemaligen Leitern wie: Pingu, Siesta, Gauner und Mugg. Wie wir dann erfuhren, ging es um ein Spiel; genauer gesagt um die Bananenrebublik: die Schweiz war in viele kleine Staaten Zerfallen und wir mussten in Gruppen versuchen möglichst viele zu besitzen. Das ging in etwa so wie bei dem Brettspiel Risiko. Eine grosse Schweizerkarte wurde in verschiedene Staaten eingeteilt und diese Staaten an die verschiedenen Gruppen gegeben. Nun ging es der Reihe nach, jede Gruppe konnte ein benachbartes Land angreifen. Die Gruppe die dieses Land besass musste eine Karte ziehen. Auf dieser Karte stand z.B. Döggele. Dann mussten die beiden Gruppen eine Partie spielen. Gewannen die Angreifer bekamen sie das Land, gewannen jedoch die Verteidiger passierte nichts und die nächste Gruppe war am Zug. So wurden Papierflugzeugwettbewerbe, Sackhüpfen und viele weitere amüsante Dinge ausgetragen. Was dabei herauskam? Es ist bewiesen: Die Schweiz kann keine Monarchie haben. Zum Spiel assen wir noch unsere mitgebrachten Snacks. Am Schluss wurde noch diskutiert wie wir heissen wollen . Schlussendlich haben wir uns auf Imago (= das Vollendete) geeinigt.

Funky

Vennerweekend

Wie alle Jahre fand auch dieses Jahr das Vennerweekend statt. Unter dem Vorwand eine Sendung von SF DRS zu eliminieren mussten wir uns alle als Moderatoren verschiedenster Sendungen von SF DRS verkleiden. Im Hauptbahnhof mussten wir Leute überreden zu sagen, was sie an den verschiedenen Fernsehsendungen toll finden. Am Ende gewann der "Zischtigsclub", weil diese Sendung mit seinen sensationellen Moderatoren am meisten Leute finden konnte, die diese Sendung toll fanden. Im Schatten der beiden Gewinner (Bistro und Bison) stiegen wir in den Zug ein und fuhren zu unserem Weekendhaus oberhalb von Gelterkinden.
Dort wurde nicht nur Moderieren sondern auch über abteilungsinterne Angelegenheiten gesprochen. Am Abend wurde besprochen, dass eigentlich das ganze Fernsehen der Welt schaden würde und darum wurde die Mutter aller Fernseher in die Luft Gesprengt und somit dem Fernsehen einen harten Schlag versetzt. Am nächsten Morgen gingen wir wieder nach Hause.
Zum Schluss ist noch zu sagen, dass leider ein geringer Anteil an Jungvennern vorhanden war. Nur einer, und derjenige war ein Cobraner.
Zu den anderen ist zu sagen, dass es schade ist, wenn sie nicht kommen, denn sie verpassen etwas!

Bistro

 

Spielturnier 2003 - Des Meisters Galavorstellung!

 

Es isch Januar, die erschti Yebig noch de Ferie. Unter de gwohnte Gsichter hets e paar, wo bits bruuner sin als sunscht. Dennoch sin sii gwappnet fyrs jöörligge Turnier. Es goht drum wieder mol z zaige, wär die Beschte sin. Fynf Kandidate stehn am Start. Das git Spitzesport wie die usverkaufti Hüslimatt-Arena scho lang nymm gseh het: S'Wildestainer Spielturnier Zwaitausigunddrey.
Mässe duet me sich in Unihockey und Matteball (e Art vo Rugby). Es wird e Nomidaag lang kämpft; d'Schiris sin natierligg neutral und d'Spieler fair. Schliessligg simmer jo Pfadis!
Gwunne het wie letscht Joor, und es paar Joor vorhär, und no es paar Joor nochhär, d'Gruppe Milan.
Anmerkung Redaktion: Es isch dr 6. Titel in 10 Joor!

-minu
Mit Immer Neuem Unsinn; Körmit

 

Wärbeüebig:

Am Samstag, 29. März war es wieder mal an der Zeit eine Werbeübung zu veranstalten. Also besammelten sich die Pfadis von Wildenstein und Schnäggebärg mit den Wölfli und den Bienli beim Schulhaus in Ettingen. Bald kam auch schon eine Frau, die sich uns als Malerin vorstellte. Sie fragte uns, ob wir jemanden mit Farben herumlaufen gesehen hätten. Diese seien ihr nämlich geklaut worden. Sie bat uns um Hilfe bei der Suche nach ihren Farben, und hilfsbereit, freundlich & abenteuerlustig wie wir halt sind, beschlossen wir, ihr zu helfen. Wir folgten einer Spur aus Farbklecksen in ein nahes Waldstück. Dort ertappten wir auch schon die Farbendiebin beim Pinseln. Wir stellten sie zur Rede und sie erklärte uns, dass sie alle Farben der Welt haben wolle, damit nur noch sie farbige Bilder malen könne, sodass die Leute ihre farbigen Bilder und nicht die schwarz-weissen der anderen Künstler kaufen würden. Aber sie erwies sich doch als fairer Mensch und bot uns an, die Farben zurückzugeben wenn wir einen Postenlauf bestehen würden. Da uns ja sowieso nichts anderes übrig blieb teilten wir uns in Gruppen auf und verteilten uns an die Posten. Auf dem Programm standen lustige Posten wie etwa eine Seilbahn, ein "Ausdrucksmalen" oder Montagsmalen. Am Schluss hatten wir an den Posten genug geleistet um die Farben zurückzugewinnen. Es gab ein super Zvieri und sogar die beiden Künstlerinnen vertrugen sich wieder. Am Schulhaus machten wir unserem Ruf wieder einmal die Ehre und verabschiedeten uns mit einem lautem Ruf.
Unser Fazit: Eine super Übung, die Wölfli und Bienli haben einen riesen Zuwachs bekommen, die Pfadis können leider nicht so viele neue begrüssen, dafür ein um so grösseres "Willkommen" an diese!!


Für Schnäggebärg und Wildenstein, Pritt & Barutti

 

Jamboree 2002/2003 in Thailand Trupp Two-Ba (14)

 

„ Es sind emole e paar Pfadis gsi, die hend gseit sie gönd ins Jamboree“
Jo genau so hets am am Morge vom 24 Dez. 2002 im Devette Park dönt. Denne öbbe 30 Nasene mit grosse Rucksäck und vollbeladene Kischtene mit Fondue und Ricolla-Däfeli, hend us voller Lunge ihr Lieblingslied gsunge, und sind denne mit grossem abschidnäh vo ihrne Eltere richtig Bahnhof SBB gloffe und sind dötte mit em negschte Zug nach „Zürich Flugplatz“ gfahre. Dötte ako isch es au reltativ schnell gange und mir sind scho im Flugi gsässe, doch leider nonig nach Thailand sonder erschte mole richtig Istanbul. Mir hend leider au scho gwüsst das mit dötte e Zwüschelandig vo ebbe 6 Stunde wärde ha. Doch die grossi Überraschig hett dötte erscht no gwartet, denne chum sind mir dötte dure Zoll cho, simmer scho vo einige Türkische Pfadis empfange worde und denne mit emene Bus zur Blaue Moschee und em Galataturm zur Besichtigung gfahre worde. Scho bald hets aber scho wieder gheisse, auf zum Flughafe. Doch halt emole was isch hütte doch für en Tag gsi? Ah jo genau dr 24 Dez. und unseri tolle Leiter hend sich’s nit neh lo uns scho wider e Überraschig z`mache und so isch uff eimol in dr Abflughalle en chline „Two-Ba Baum“ gstande und unterem däm isch für jede vo uns au e Päckli gsi! :)
So jetzte sind mir au scho nach öbbe 12 müesame Stunde fliege in Bangkok acho und sind scho mit em Bus uff em Wäg zum Hotel. Natürlich hend alli scho ihri Hose ufeglitz und alli Sache wo warm gänd abzoge. Im Hotel sind mir denne z`erscht emole miteme härzige Ständli vo Wienachtslieder begriesst worde und sind denne relativ schnäll ändlich emole in unserem Hotelzimmer unterbrocht worde. Die negschte 3 Täg hets denne scho s erschte mol geheisse richtig viel Gäld (Bath) usgäh und vieli Markekleider kaufe, wo me bi uns e Vermöge würdi zahle.
Und jetzte isch es doch ändlich so wit gsi, nämlig simmer am Morge vom 27 Dez. sehr früh ufgstande und hend scho wieder müesse alles zämmepacke, d`Uniforme ind d`Hose stecke und d` Schue richtig binde. Vom Hotel simmer denne au grad zum Bahnhof gführt worde und denne isch es nümme lang gange und de sehr herunter klimatisierti Zug isch richtig Haltstell „Jamboree“ gfahre. Im Zug hemmer au scho unseri erschti richtig „Thai-Box“ becho und mir sind alli no ganz z`friede gsi und hend das no mit grossem Appetit gässe…. Nach 3 Stunde zugfahre simmer au scho bi dr Haltstell Jamboree acho und sind wieder emole miteme Bus zumene grosse Platz gfahre worde, wommer unseri Zält, Kischtene und suscht no Gebrauchsmaterial abgohlt hend. Und jetzte isch es au endlich so wit gsi und mir sind uff em langersehnte Jamboreegländ acho.
Also zum schnell e iblig z geh wie gross de Platz isch hann ich mir das eso usdänkt:
Me muess sich vorstelle, 2 Kreise mit je 12 Sektoren, à 1000 Teilnehmer. Das gibt pro Kreis 12`000 Teilnehmer. Also im Ganzen etwa 24`000 Teilnehmer. Dann hatte es pro Kreis 2 Einkaufsläden, 2 Banken, 2 Internetkaffes, alles einfach 2-mal. Ah jo en mega geile Sandstrand wo numme uns göhrt het. Denne en See oberhalb vom Gländ mit allen Fahnen die im Jamb verträtte gsi sind. Und e risigi Arena wo 3 grossi Verastaldige druff statt gfunde hend, nämlig, d`Eröfnigsfier, d`Silvesterfier, und d`Schlussfier. Jo also das emole als e chlini Vostelligsunterschtüzig.
Am gliche Obe hend mir denne im Dunkle no unseri Zälter ufbaut und sind aber denne im Freie go schloffe da es im Zälf wörtlich z`heiss gsi isch.
Doch leider chann ich jetzte wirklich nit alles verzelle wo mir in de 10 Täg erläbt hend drum schrib ich alles so öbbe Stichwortartig uff.
Mir sind a eim Tag in es Weisehus go helfe es Tach baue und denne mit denne
chline Kinder go spiele, denne amene andere Tag hemmer e Exploring Day ka, do simmer eifach in Urwald gang go Laufe (1 Tages hike), denne isch emole ei Tag eifach im Meer gwidmet gsi, und mir sind go surfe, paddle, schnorchle und was es suscht halt no alles so geh het. Ammene andere Tag simmer inne Naturpark gange wommer glehrt hend töpfere, Thai boxe und thailändisch tanze, denne hets au emole im Subcamp (1 Sektor) dr Marcetday geh, do het sich jedi Nation wo dörte grad verträtte gsi isch am Morge mit Iheimischem Ässe vorgstellt (mir hend ebbe Ricolla Täfeli und Fondue gmacht), und am nomittag hend mir denne zeigt wie me richtig schwingt und uffeme Fasnachts böckli umedrummlet. Und es het zum Glück au Täg geh womme eifach nüt het chönne mache, und s eifach gniesse mit so vielne andere Lüt z rede und „swoppe“ (tüschle). Oder eifach emole s ganze Camp abzlaufe. Ah eim Nomittag sind mir denne au emole vo de Ungare zum Z`Mittag ässe iglade worde. Und mir hend si denne miteme grosse Salat büffe zum z`nacht begrüesst. Jo doch so schnell wie die 10 Täg agfange hend sind si au scho wider verbi gsi, und scho bald hets denne scho wieder gsheisse, abbaue und alles ipacke. Me het sich denne no vo allne Fründe vom e neu kenneglehrt het verabschidet und isch denne scho wieder in Bus igstiege und abgfahre. Doch nonig Richtig Bangkok sondern erscht emole richtig Aiutia, dötte het nämlig e Weisehus uff unseri Akunft gwartet.
Dötte simmer no mit em andere Baslertrupp, Trupp Ueli und glaub no 2 andere Schwyzer Trüpp unterbrocht worde. Dötte hets aber sogar gheisse alli Zält in Rei und Glied stelle. Vo dötte us simmer denne emole dr Summerpalascht go aluege und am obe richtig guet go z`Nachtässe. Eimol simmer uffeme Boot go zmittag ässe und e ander mol sogar imenne edle Hotel. Also die 4 Täg au scho leider wieder ume gsi sind hets abr denne wirkliche leider wieder geheisse ab ins Hotel in Bangkok. Jetzte hämmer aber langsam aber wirklich die letschte 3 Täg afo gniesse. Und das viel mit lädele undere richtig schöne Velo- und Speedboottour usserhalb vo Bangkok.
Jetzte isch aber leider au scho wieder dr letschti Obe cho. Mir sind no s letschte mol in e Restaurant go ässe, doch nit thailändisch denne vo dem händ alli glaubs recht d Nase voll ka nach dene 3 Wuche.
Am Flughafe hemmer denne au s letschte Gruppeföteli gamacht wo mir alli drbi gsi sind, denne es het doch so tolli leiter geh wo gemeint hend, sie müesse jetzte no echli nach Neuseeland!!! Au hemmer s letschte mol alli zämme unser Two-Ba lied gsunge und scho hets gheisse ins Flugi stige. Nach 12 Stunde simmer in Istanbul gsi, und nach nonemole 4 Stunde flug simmer wieder in Züri acho. Oha es isch do jo Winter und die meischte hend eigentlich numme kurzi hose und högschtens no en Pulli aka. Schlotternd simmer denne vo unsere Eltere begrüesst worde. Mir sind no s letschte mol zum Devette-Park gloffe und hend no s letschte mole unser Lieblingslied gsunge, nömlig dr Two-Ba song!!! Und leider leider isch isch jetzte das Jamboree scho wieder vorbi gsi, doch ich hoff ich ha euch echli gluschtig gmacht uff das wo euch bi dem Wort erwartet und wot euch allne ans Härz lege, „Gönd au ins Jamboree, denne das isch öbbis wo dir nie me werdet vergässe!!!!“

Echo


Istanbul / Bangkok


Endstation Jamboree, alles aussteigen bitte / Eröffnungsfeier


TwoBa musikalisch. Fasi begleitet auf der Gitarre / Körmit nach Hause telefonieren


Der Schweizer Beitrag zum Market-Day / Fondue bei 35° C. Pratkisch, da brauchst kein Réchaud.


 

4. Stufe Husky, Pelikan


Pelikan Skitag 2003: Mürren


Skitag? War nicht einmal ein ganzes Skiweekend geplant gewesen? War wohl, konnte aber infolge recht spät an die Hand genommener Planung und kurzfristigen Ausfalls des einzigen Ferienhaus-in-den-Bergen besitzenden Pelikans leider nicht durchgeführt werden. Flexibel und schneeliebend wie wir sind wurde umdisponiert und kurzerhand ein Tagesausflug nach Grindelwald organisiert…
Tja, da stehe ich nun also am Strassenrand. Mit Skiausrüstung, Digicam und gut gelaunt einen schönen Tag auf der Piste verbringen zu können. 15 Minuten später beginne ich der Meteo-Dame zu glauben welche für heute Temperaturen im zweistelligen Minusbereich vorausgesagt hat. Die gute Laune denkt schon daran sich zu verflüchtigen als Ultimo, Kontra und Fumo doch noch auftauchen, samt geheiztem Auto. Mit selbigem heizen wir alsbald Richtung Berner Oberland, stärken uns mit Kaffee und Gipfeli, lesen unterwegs noch Dynamo auf und diskutieren lebhaft über Ultimos Musikgeschmack. Kurz vor Grindelwald wird plötzlich das Reisziel in Frage gestellt. Kontra lobbyiert hartnäckig für das „schönste Dorf der Schweiz“ und obwohl wir wegen der Pisten und nicht dem Dorf gekommen sind lassen wir uns überzeugen. Als Dank dirigiert Kontra uns gekonnt und beinahe beim ersten Mal schon zur Talstation Stechelberg. Dort angekommen bewundern wir erst einmal die ziemlich eindrückliche Felswand welche das, doch etwas kümmerliche, Seilbähnchen zu überwinden gedenkt. Trotz unserer Bedenken kommen wir nach dreimaligem Umsteigen sicher auf dem beinahe 10'000 Fuss hohen Schilthorn an. Dort lassen wir uns weder von der Anzeige -16°C abschrecken, noch von der Rolltreppe zur Aussichtsplattform locken, sondern stürmen unverzüglich die Pisten. Schon nach den ersten paar Schwüngen steht fest, das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Perfekter Pulverschnee, strahlend blauer Himmel, kaum Leute auf der Piste. So gefällt es uns! Nach ein paar rasanten Abfahrten geht den einen schon der Schnauf aus, oder der Magen knurrt, oder beides. Während die richtigen Skicracks für Sandwichs gesorgt hatten wollen die Sonntagsfahrer in eine Pistenbeiz. So trennt sich das Grüppchen auf. Kontra und ich geniessen die grandiose Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau (oder umgekehrt *g*) und schreiben fleissig SMS resp. Emails, während Fumo, Dynamo und Ultimo im Restaurant bereits wieder gefrorene Pommes-Frittes verköstigen. Mit einigen aufmunternden Worten gelingt es mir die müde Bande wieder fit und zurück auf die Piste zu kriegen. Unsere nächste Station ist wiederum das Schilthorn. Ich nerve mich nicht zu sehr ab der russischen Dame in Turnschuhen welche meine Skis umstösst, sondern zücke statt dessen meine Kamera und knippse eifrig das traumhafte Panorama. Kontra kommentiert dazu in realtime. Er scheint hierzulande jede Hügelkuppe zu kennen oder schwindelt uns zumindest überzeugend etwas vor. Nach dem obligaten Gruppenfoto mit und ohne Schweizer Fahne schauen wir noch kurz etwas James Bond („On Her Majesty's Secret Service“ wurde auf dem Schilthorn gedreht). Bald schon stehen wir aber wieder auf der Piste und geniessen den Nachmittag in vollen Zügen. Gegen Abend möchte unser Mürren-Experte unbedingt noch einmal eine „ganz besonders schöne“ Piste ausprobieren. Wir fügen uns wie immer, bereuen diesmal jedoch den Entscheid. Schattig, eisig, steinig das muss nicht sein. Da es eh schon ziemlich spät ist tun wir uns die Piste nicht noch ein zweites Mal an, sondern fahren nach Mürren zurück. Unterwegs passiert es dann: Ein Hell-Dunkel-Wechsel, eine Kuppe, eine Bindung die sich nicht öffnet und schon haben wir wieder etwas für unsere kränkliche Wirtschaft getan. Dynamos Kreuzband ist jedenfalls gerissen und verschafft einem armen, hungrigen Orthopäden nun etwas Arbeit.
Nach einer warmen Ovo oder einem wärmenden Hüttenkafi geht es schon bald wieder zurück in Richtung Heimat. Dynamo laden wir wiederum am Bahnhof ab und lassen ihn humpelnd und mit dem Zug nach Zürich zurückfahren, wogegen Pee-Wee telefonisch zum Käsekauf ermuntert wird. So treffen sich 2 Stunden später wiederum fünf gesunde Pelikanitos bei Kontra zum gemütlichen Fondueplausch. Bei reichlich Käse und Weissweingenuss outen sich dann einige von uns als intime Kenner von „Lüthi&Blanc“. Die neuesten Skandale und Verwicklungen dieser Schweizer Soap sind offenbar unabdingbar um in den Soziologiestunden mitdiskutieren zu können.
Auch wenn ich eher auf „Friends“ als auf die Schoggi-Soap stehe, ist der Skiausflug ein überaus gelungenes Event gewesen. Hoffen wir also, dass nächstes Jahr wieder ein grosses Wildensteiner Skiweekend zu Stande kommt. Ultimo und Kontra sind ja schon am planen, oder?

Garfield


Fumo, Ultimo, Dynamo und Kontra / Eiger & Mönch


 


Texte: Echo, Pritt + Barutti, Körmit, Bistro, Funky, Calvin, Garfield, Hobbit, Gaston, Perché, Voodoo

 

Redaktion: Ultimo, Calimero, Körmit, Sprudel

Grafik: Calimero

Auflage ca. 200 Exemplare

 

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