Pfadfinder Abteilung Wildenstein KPK

 
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Spur 1/2004

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Editorial


Nun endlich ist sie wieder da. Die grosse, fantastische, spannende und fesselnde Spur. L lange ist s her, dass sie in euren Händen war. Doch nun ist sie wieder lesebereit bei euch. Und alle die, die sie vermisst haben können sich in aller Ruhe zurück lehnen und mit Genuss dieses Meisterwerk der Prosa verinnerlichen. Es hat sich viel geändert in den letzten Monaten. So auch bei der Spur. Neu haben wir Gewisse Berichte die zwar mit unserer Abteilung zu tun haben aber nicht direkt eine Erzählung eines Samstages sind, aber das werdet ihr später alles noch lesen können. Geändert hat sich auch die Spurredaktion. Seit kuzem ist Funky dem Spurteam beigetreten. So nun möchten wir euch nicht weiter vom Lesevergnügen abhalten. Viel Spass

Das Readktionsteam



AL-Berichte

Die andere Sicht der Dinge Zuerst möchten wir gratulieren. Und zwar dem Spurteam. Es liess sich die Courage nicht nehmen und hat trotz allem Gespött eine neue Ausgabe der lange Zeit verschollenen Spur produziert. Es hat Artikel um Artikel zusammengetragen, Schreiberlinge motiviert von den verschiedenen Höhe­punkten des Jahres zu berichten und alles in eine anständige Form verpackt. Es soll also nicht Sinn des AL-Berichtes sein, von eben diesen Aktivitäten der letzten Zeit zu erzählen, das können andere besser. Eher wollen wir versuchen noch einige andere Punkte aufzuzeigen, die zum Erlebten gehören, aber nicht im Zentrum standen. Was auch gut so ist. Erst müssen wir ausholen in den Anfang des 2003, als Merlin und Voodoo den Entscheid fällten die Mädchenpfadi anzufragen und das gemeinsame Jubiläumsjahr zu einer Girlande aus Spezialanlässen zu machen. Die Ex-Übung, die Spielnacht, das Strohballenlabyrinth, das Openair Kino und das Fest reihten sich aneinander, gefolgt vom Geburtstag im Nidleloch (ohne Mädchen) und der Volleynight für die Pfadileiter der Pfadi Region Basel. Jeder Anlass ein Unikum, jeder für sich ein Erfolg. Doch wozu überhaupt? Wozu der ganze Aufwand? Eine Geburtstags­torte mit ein paar Kerzen hätte doch genügt. Nein. Denn mit den vielen Anlässen haben wir gleich mehrere Ziele auf einmal erreicht. Zuerst (und das ist das wichtigste) haben wir unseren Wölfli und Pfadi einige Erlebnisse geboten, die sie hoffentlich genossen haben und nicht so schnell vergessen werden. Weiter konnten wir zu vielen Ehemaligen Wildensteinern wieder Kontakt knüpfen, haben mehr über unsere Anfänge gelernt und bei vielen Alt Pfadfindern dieses Glitzern wieder in die Augen gezaubert. Die Chancen auf einen APV (Alt Pfadi Verein) stehen so gut wie nie. Weiter konnten wir in den drei Dörfern auf uns aufmerksam machen, die Bevölkerung hat uns stärker wahrgenommen und hoffentlich ein aktuelles Bild fernab aller Klischees gesehen. Ebenso standen wir vermehrt mit den Behörden im Kontakt. Auch im Bezirk und im Kanton ging das Jubiläum nicht als eines unter vielen unter, sondern fand breite Beachtung. Und nicht zuletzt konnten wir unseren Kontakt zu Schnäggebärg stärken und verbessern. Ergo, der grosse und kleine Einsatz der Leiter, Pfadis, Wölfli, Eltern, Rovern, Ehemaligen und vieler anderer hat sich gleich mehrfach gelohnt und wir haben unser Jubiläum richtig gehend genossen. Bleibt zu hoffen dass wir das nächste Jahr mit dem gleichen Schwung angehen können und dabei etwas mehr Zeit bleibt für all jene Leute und Dinge, die zu kurz kamen oder vergessen gingen. Ein grosses Dankeschön nochmals an alle, wir freuen uns schon aufs 2005 Für die

AL’s Spirou

1. Stufe Wölfe

Au unseri super Stuefe het wiederemol ganz viel z'brichte. Und zwar muess eifach wideremol gseit wärde, dass mr eifach rächt guet sind. Wölf sowie Leiter und sowieso alli wo Öppis mit de Wölf ztue händ.... Aber guet das wüsse eh alli. Jä jo sit em letschte Bricht isch doch es Zytli vergange, was soviel heisst wie dass d'Wölf wideremol mega mega viel bösi Schurkebuebe dingfest gmacht hän und d Wält unzeligi mol grettet händ. Unsere Ruef isch dodurch eso guet gworde, dass mir bi vielne vielne Pfadiabteilige bekannt worde sind und somit e riese Adrang an Leiterbewärbige biecho händ. Doch wies bi uns halt isch sind nur die Beste vo de Beste würdig und fähig e ächte Wölflileiter bi Wildestei zwärde. Und dorum hets au nume Öper gschafft däne doch sehr jäse Asprüch vomene Leiter zgrächt wärde....und dorum dürfe mr jetzt sit neuem d Schweppes bi uns begriesse,also e digge Aplaus fürd d Schweppes!!! Also mir hoffe ihre wirds bi uns gfalle, was jo eigentlich sälbstverständlich isch...und dass mr natürlich no viel mol drzue kömme d Wält vom Untergang z rette und alli böse Buebe d Angst z lehre, also basset uf ihr döt usse, jawol mr meine euch!!! D Wölfli sind do wie nonie, jetzt no erst rächt mit enere Leiterin im Gepäck. Also, me seht sich an dr Iebig, im Didier oder sunst bimene Alass.

Perché und s wölfli team.



 2. Stufe Pfadi

Jubiläumsfest Wildenstein und Schnäggebärg
Als wir uns am Samstag den 18. September zur Hauptprobe trafen, waren wir alle noch ziemlich nervös. Wild herumtobend und lauten Lärm erzeugend versuchten wir die Nervosität zu überspielen. Als endlich Ruhe eingekehrt war, erklärten uns Merlin und Scirocco den definitiven Ablauf des Abends. Als um ca. 21.00 die Show mit einer Percussionseinlage endlich begann, waren wir doch noch davon überzeugt, dass der Abend noch ein voller Erfolg werden würde. Es gab verschiedene Tänze, ein Quizz, eine ultraviolett Lichtshow,ein Theater, ein Britisch Bulldog und einen Auftritt der Wildensteiner Band. Dazwischen spielte uns Filou, Wolsi und Merlin vergessene Zeiten vor. Als wir am Ende alle noch auf der Bühne standen, erntenten wir einen tosenden Applaus. Das Publikum war begeistert. Natürlich gab es an diesem Abend nicht nur eine hervorragende Bühnenshow, sondern auch ein mehrgängiges, delikates Menue.Der Abend dauerte noch lange. Nachdem nämlich der grösste Teil gegangen war, blieben die eher jüngere Generation noch länger und nahm die Musikanlage in beschlag. Nach und nach wurden aber auch die Organisatoren müde und warfen die letzten übriggebliebenen aus der Halle. Um 5.00 Uhr morgens mochten selbst die grössten Partymaker nicht mehr und gingen nach hause.

Kurz: Das Fest war ein voller Erfolg!!

Speedy

Happy Birthday Wildenstein
50 Jahre sind schon eine lange Zeit. Wenn wir bedenken, was seit 1954 alles geschehen ist. Die Pfadi Wildenstein überlebte eine Menge Weltbewegende Sachen und Geschehnisse. Und das ist doch Grund genug zu Feiern.
Am 23. Oktober 1954 wurden wir beim Oserdenkmal gegründet. Am 23. Oktober 2004 machten sich rund 60 aktive wildensteiner Pfadi, Wölfe und Helfer zum Nidlenloch beim Weissenstein (SO) um Geburtstag zu feiern. Das Nidlenloch ist eine der grössten Karsthöhlenen Europas. Lange dachte man, es wäre sogar die Grösste. Dies wollten wir selber herausfinden. In kleinen Gruppen machten wir uns auf die Socken und drangen, gut ausgerüstet mit Bauhelm und Taschenlampe, in die Höhle ein. Stundenlang könnte man in diesem Naturschutzgebiet verweilen und wandern. Wir beschränkten uns allerdings auf gut zwei. Die Höhle bietet relativ viel. Neben einem sehr steilen Einstieg kann man auch durch den knapp Schulterbreiten "Jungfernschlupf" kriechen. Weiter haben wir es in einer Stunde Hinweg leider nicht gebracht. Anfangs Höhle, beim sogenannten "Dom", wartete eine uralte Gestalt auf uns. Es war Wildenstein, welcher uns einen Geburtstagsruf lernte und uns danach die Jubiläums - Urkunde unterzeichnen liess.
Am Tageslicht angekommen assen wir unser Mittagessen während wir auf das Erscheinen der Restlichen Gruppen warteten. Nach ein par lustigen Spielen und einer gemütlichen Runde Tee machten wir uns wieder auf den Heimweg. Doch unterwegs entdeckten wir zu unserer Überraschung eine riesige Schwarzwäldertorte. Diese Torte war so gross, dass 60 Leute nicht genug waren Sie zu essen. Die Hunde und restlichen Höhlenbesucher hat es gefreut.
Nach einem kurzen Spaziergang zur antiken zweier Sesselbahn verpassten wir unseren Zug nur knapp. Die Zeit wurde mit Zytigslääse und herumtollen überbrückt. Wir kamen alle sicher aber ein wenig Später als geplant zu Hause an. Das Wildensteiner Geburtstagsfest war genial und für eine solch rumreichen Abteilung sehr angemessen.

Körmit

Messübung: Pfadi Wildenstein und Schnäggebärg
Am Samstag 30.10.04 trafen sich die Bubenpfadi Wildenstein und die Mädchenpfadi Schnäggebärg im hintersten Wagen des Trams, das um 14.42 in Oberwil hielt. Als wir am Messeplatz ankamen und einen lauten „Vater Schlatter“ schrien, kamen plötzlich zwei Forscher und fragten uns woher der Strom komme. Wir sagten, dass er aus dem Kernkraftwerk käme. Aber die zwei Forscher sagten er käme von den Hamstern aus dem Laufrad. Doch jetzt seien die Hamster verschwunden. Sie wüssten nur, dass sie auf dem Messeplatz seien und dass sie ihr Blut bräuchten, um ein Stärkungsmittel zu machen, das die Hamster wieder stärker macht, denn sie seien ganz schwach. Wenn die Hamster nicht bald wieder Strom machen, dann geht um 17.00 der Strom aus und für die Herbstmesse hätte das schlimme Folgen. Wir machten uns in Vierergruppen auf die Socken. Doch als wir die Hamster sahen, wollten sie uns ihr Blut nicht einfach geben. Wir mussten Aufgaben erfüllen. Zum Beispiel: 30 Smarties in den Mund nehmen und einen Satz sagen oder zu der Musik von einer Bahn tanzen. Für jede gelöste Aufgabe bekamen wir ein Döschen Blut. Als wir um 15.40 Uhr auf der Claramatte eintrafen, waren die Forscher schon da. Wir mussten das Blut abgeben, damit die Forscher einen Trank brauen konnten. Sie mischten alles Blut in einen Topf und dieser begann zu rauchen. Durch den Trank angezogen kamen die Hamster. Nach einer wilden Verfolgungsjagd konnten wir die Hamster einfangen. Die Herbstmesse war gerettet. Zum dank der Forscher bekamen wir alle ein „Schoggiweggli“ und einen Chip für eine Bahn. Nachher durften wir auf die American-Scooter und um 17.00 war Abtreten. Es war ein super Nachmittag gewesen.

Tabaluga und Souris

Der Übertritt
Wir ahnten schon, dass in den nächsten Übungen der Übertritt sein würde, doch so toll hatten wir es uns nicht vorgestellt!
An einer ganz normalen Übung gingen wir wandern. Nach einer Weile sahen wir hinter den Bäumen etwas glitzern, und die Birs kam zum Vorschein. Doch etwas anderes nahm sofort unsere Aufmerksam­keit in Anspruch. Über die Birs war nämlich ein Seil gespannt, an dem ein Gummiboot hing, und von der anderen Seite hörten wir Hilfegeschrei! Mit einem zweiten Seil zogen wir zwei verstörte Pfadileiter zu uns herüber, die sagten: „Auf der anderen Seite hat uns ein Höhlenmensch gefangen genommen. Er hat gesagt, er lasse uns erst wieder frei, wenn wir das Feuer gefunden hätten, das ihm ausgegangen sei!“ Nach einer Weile fanden wir eine Streichholzschachtel, zwei Kerzen und eine Menge Holz. Unsere Leiter meinten, die ältesten von uns sollten „s’Füür“ den Pfadis überbringen. Fünfmal fuhr das Gummi­boot mit immer drei bis vier Wölfen, die nicht mehr lange Wölfe waren, über die Birs. Wir mussten uns an dem Seil, an dem das Gummi­boot befestigt war, über die Birs hangeln, und fünfmal hörten wir den Gruppenruf der fünf Gruppen über die Birs schallen.
Danach gingen wir noch gemeinsam „Schoggibananen“ essen, und zum Abschluss brüllten wir einen dreifachen Wildensteiner!

Rino

Weekend der Gruppen Milan und Luchs (6. Und 7. November 2004)
Der Forscher und Geologe Dr. Fresenius hat uns in einem Brief um Hilfe bei einer Wissenschaftlichen Suche gebeten. So trafen wir uns mit ihm am Samstag am Bahnhöfli in Oberwil, wo er uns erzählte, dass er ein Artefakt aus vergangenen Tagen sucht, das für die Wissenschaft von grosser Bedeutung sein wird. Mit ihm fuhren wir mit den Velos bis in die Nähe von Metzerlen, wo wir unser Lager für das Wochenende aufschlugen.
Die Zelte müssen aufgebaut, und Feuerholz für die Küche gesucht werden. Garfield und Topolino machen sich unterdessen auf die Suche nach einer Wasserquelle und trafen dabei auf einen Bauer, der ihnen erzählte, dass die Gegend für ein Pfadiweekend ungeeignet sei, da es hier schon einige Probleme gab, als das letzte Mal Pfadis hier waren.
Solche Märchen können uns natürlich nicht vertreiben, und so machten wir uns daran, mit Dr. Fresenius die Antennen für seine Gerätschaften zur Suche des Artefakts zu bauen. Mit Hilfe von einer Art Wünschelrute konnte der Geologe den ungefähren Standort des Artefakts ausmachen, welches wir nach einer längeren Graberei auch fanden.
Der Dr. Fresenius erschrak, als er das Zeichen auf dem Artefakt, das sich als Rune von längst vergangener Zeit herausstellte, entzifferte. Es stand für Zerstörung als Vorbote von Schrecklichem. Wir konnten seine Angst nicht ganz nachvollziehen, da von einem Stück Holz eigentlich keine Gefahr ausgehen sollte. Nach den Nachtessen rief der Bauer Garfield aufs Handy an, und erzählte, dass auf seinem Hof sowohl Vieh als auch Mensch verrückt spiele, und fragte uns, ob wir nicht doch etwas gefunden hätten, was nicht alltäglich sei. Er sagte uns, dass die Gesteine wüssten, wo die anderen Teile des Runensatzes sind. Unser Geologe machte sich dann auch daran, eine Erdresonanzmessmaschine zu bauen.
Damit diese Maschine aber funktionieren kann, braucht sie Energie, und die hat er in Form von Plutoniumstäben mitgenommen. Unglücklicherweise hat er diese verloren, also mussten wir diese schnell suchen gehen, was bei dem Leuchten der Stäbe nicht sonderlich schwer fiel.
Mit den Stäben als Energielieferant konnte Dr. Fresenius die Wellen der Erde messen, welche ihm anzeigten, wo ein zweites Artefakt war. Während der Geologe die Signale auswertete und uns die Resultate morste, teilten wir uns in 2 Gruppen auf und versuchten die Leitungen zu der jeweils anderen Gruppe zu kappen und gleichzeitig unsere zu schützen und die Zeichen zu notieren.
Nach dem die Auswertung abgeschlossen war, stellte sich heraus, dass die Zeichen nichts anderes als Zahlen sind, welche in ein Koordinatennetz übertragen einen Punkt ganz in der Nähe anzeigten. An diesem Punkt angelangt fanden wir auch eine zweite Rune mit einem Brief, der uns vor der Macht der Runen warnte. Das Problem war, dass wir im Moment keine Ideen hatten, wie wir die dritte Rune finden sollten, die angeblich zur Auflösung des Fluches notwendig war. So entschieden wir uns, in die Zelte zu gehen und die Sache bei Tageslicht erneut anzugehen.
Ein böser Zauberer kam uns aber zuvor und weckte uns mit einem lauten Knall auf. Er machte sich offensichtlich daran, etwas anzubeten. Der Geologe konnte die unverständlichen Worte des Zauberers als Anrufung an die dritte Rune verstehen, was fürchterliche Konsequenzen hätte, sollte er das Ritual zu Ende bringen können. Also taten wir unser bestes, den Zauberer von seinem Vorhaben abzulenken und die Rune in unseren Besitz zu bringen. Der Zauberer war von uns überrascht und erstaunlich schnell ausser Gefecht gebracht. Die Rune war tatsächlich die dritte des Runensatzes, wie uns Dr. Fresenius erzählte. Auf dem Rückweg zu unserem Lagerplatz sahen wir, wie es im Wald blinkte, und bei näherem hinschauen sahen wir, wie eine Gestalt mit Umhang und Spitzhut vor der Küche stand und scheinbar auf uns wartete.
Wir müssten wegen ihr keine Angst haben, rief die Gestalt uns zu. Sie sagte weiter, dass sie sehr dankbar sei, und uns als Dank für diesen Sieg auf der Seite der guten einen Kuchen mitgebracht hätte. Am Schluss fragte sie uns noch, was wir mit dem Zauberer gemacht hätten, worauf wir antworteten, dass dieser noch immer am Boden läge. Die gute Gestalt schrie entsetzt auf und rannte so schnell sie konnte zum Zauberer, der sich zu unserer Beunruhigung wieder erhoben hatte und nun mit der guten Gestalt zu kämpfen anfing. Nach Sekunden der Spannung verschwanden die zwei in einem lodernden Blitz in der Finsternis der Nacht. Zuletzt hörten wir noch, wie uns die gute Gestalt zurief, dass das Gute siegreich aus diesem Konflikt herausgegangen sei.
Wir assen den Kuchen und legten uns schliesslich endgültig schlafen.
Am Sonntag Morgen machten wir uns nach dem Morgenessen auch schon wieder ans Abbrechen des Lagers.

Akado

Weekend Cobra, Shark und Leguan
Wir trafen uns am Samstag Nachmittag um ein Waldtraining beim Förster zu machen. Nachdem wir alle waren gings auf zum Trainigs­platz. Nach einer langen Reise kamen wir in der Hütte an. Wir richteten uns ein und begannen mit dem Training. Es gab zwei Gruppen die je ein Feuer machten. Die Mitglieder der Gruppe mussten Aufgaben gegen Mitglieder der anderen Gruppe lösen. Wer besser oder schneller war bekam einen Punkt. Für drei Punkte konnte man in der Mitte Wasser holen. Mit diesem Wasser musste man versuchen das andere Feuer zu löschen. Am Schluss haben beide Gruppen gewonnen. Danach gingen wir zurück zur Hütte. Auf dem Weg zurück fanden wir einen Brief in dem stand wir sollen von diesem Ort verschwinden, das sei eine Bauzone. Wir blieben natürlich trotzdem dort. Nach einem feinen Znacht machten wir noch ein tolles Fight-Game. Danach waren wir alle müde und gingen schlafen. In der Nacht musste Speedy auf die Toilette. Als er nach einer Viertelstunde nicht zurück kam gingen wir ihn suchen. Er wurde von einer Gruppe Bauarbeiter gefesselt. Die Bauarbeiter wollten irgendetwas aufbauen doch als wir sie angriffen, bekamen sie es mit der Angst zu tun und verschwanden mit dem Auto. Sie rasten einfach davon und kamen nicht zurück. Unsere Aufgabe war erledigt und wir gingen wieder schlafen. Am nechsten Tag assen wir etwas zum Zmorgen, spielten Fussball und gingen dann zurück nach Oberwil.

OH SOHLE MIO
Am 05.November trafen wir uns am Bahnhof Liestal. Dort wurden wir von einem Kürbismann "herzlich" begrüsst und er lud uns glatt in seine Hütte zum Essen ein. Es dämmerte schon als wir uns aufmachten. Erst später merkte ich, dass es nie schadet die Taschenlampe nach dem Packen noch ein mal zu kontrollieren, denn wie sich heraus stellte, hatte auch keiner der Anwesenden, wie es sonst ein guter Pfadi hat, eine Ersatzbatterie für die anderen dabei. Wir assen in einer Waldhütte.
Doch oh Schreck die Ersten sind schon fast verreckt.
Das Essen war vergiftet worden.
Das Leben liess man uns bis am Morgen.
Spät ging es los. Ich kann nur von meiner, der zweiten, Gruppe berichten, das ist ja klar. Ohne Licht lief ich durch den Wald, sehr eigenartig aber cool. Am ersten Posten, Bennoposten, war zuerst Verwirrung vor Ort. Die Sauberkeit lässt zu Wünschen übrig und die Karte, wo der nächste Posten eingezeichnet wäre, liess sich nirgends blicken.
Also bestanden wir Profis schnell die erste Prüfung. Das Überlebensmittel wurde uns verabreicht und wir lebten einige Stunden mehr.
(Das mit dem nächsten Morgen habe ich bloss so gesagt, weil es in' s Gedicht passt)
Wir liefen an riesigen Strommasten vorbei, welche für manche sehr interessant waren, kamen an Gasthäuser, wo man uns gratis 1L Most einschenkte, liefen an riesigen Hanfplantagen vorbei /entlang / hindurch.
Am zweiten Posten, keine Ahnung von wem und wo.
Muss jedenfalls kein Guter gewesen sein, sonst könnte ich mich an ihn erinnern.
Nach langem Marsch erklommen wir den dritten Posten. Mir kam es vor wie das Matterhorn, waren ja auch weit gelaufen. Jedenfalls mussten wir dann mit einem Flammenwerfer auf 50m böse Geister jagen. Nach dem ging es auf, zum nächsten, zu unserem Posten.
Es war wegen den schlechten Umständen nicht möglich, den gut geplanten Posten umzusetzen, also musste die Rettung her, in Form von einem Glockenspiel. Auch wir, als Sam Fisher Gruppe, überstanden diese Probe mit Bravur, Barvour?
....doofe Fremdwörter. Wir waren gut!
Wir erreichten das Lagerhaus vor der ersten Gruppe, seid stolz auf mich, und gönnten uns Tee und Kuchen.
Am nächsten Morgen ging es dann nach Hause.

Hobbit

Tip-Kurs Herbst 04
Da das Gesundheitsnetz der Schweiz sowieso immer schlechter wird und viele junge Leute keine Lehrstelle finden, dachte sich die Schwarzwald Klinik, sie bilde wieder einmal ein paar Lehrlinge aus. Gesagt, getan. So trafen sich am zweiten September einige wagemutige Bewerber (zu denen ich auch zählte) im DeVetten Park. Mit dem Zug ging es nach Wollerau am Zürichsee, und dort in das hiesige Ausbildungslager. Alle freuten sich, als sie angekommen waren, auf eine Pause und einen gemütlichen Ausbildungseinstieg. Doch bald darauf wurden unsere unschuldigen Träume brutal vernichtet. Man verkündete uns wir sollen packen; der Hajk wurde angekündigt. Für die, die sich nun wundern, weil sie dies nur von SoLa`s kennen, ja, es ist wahr das gibt’s auch im Tip-Kurs, doch war dieser Hajk einiges angenehmer als alle anderen erlebten (nein, wir sind nicht mit dem Auto gefahren und mit dem Bus schon gar nicht). Alles in allem war der Hajk nur eines von vielen Highlights. Im nachhinein bin ich froh, mich für diese Ausbildung angemeldet zu haben. Man lernt viele Leidensgenossen, Freunde, Abschreib-Freunde und sonst noch coole Leute kennen. Und vielleicht wird man selber auch ein klein bisschen “cooler“. Derweil verbleibe ich euer Assistenzarzt.

Garfield


Gastons Anekdotenecke
Oder: Einwürfe aus den Niederungen des wildensteiner Archivs
Gryess Gott aus dem Archivkeller, gryess Gott beinand.
Dieses Jahr feiert oder feierte die Abteilung Wildenstein ihr fünfzigjähriges Jubiläum, ein Grund zur Freude auch ein Grund, der zum Rückblick auf glorreiche Vergangenheit der Pfadiabteilung Wildenstein zum Anlass gibt.
Dies soll nun geschehen, ab dieser Ausgabe. Vorgesehen ist die Präsen­ta­tion von kleinen Archivhäppchen und Geschichten, rund um die Pfadiabteilung Wildenstein. Geniessen sie diese kleineren Zeitreisen in schon längst vergessen geglaubten Zeiten, in denen die Rechtschreibung noch rechtens und die Hemden in den Hosen gut versorgt waren und die Socken bis zu den Knien reichten!
Bald ist es so weit und Nikolaus ist zu besuch. Jedes Jahr fragen sich Herr und Frau Schweizer, ob sie lieb oder böse waren, ob sie von Schmutzli die Rute zu sehen bekommen oder doch mit Süssigkeiten überhäuft werden, die der heil’ge Klaus extra aus dem Schwarzwald für sie mitbringt. Nicht nur Herr und Frau Schweizer bangen dem sechsten Dezember entgegen, nein auch die Wölfe und ihre Leiter. Hätte ich doch nicht besser einmal auf den Leiter gehört, statt mit meinem Freund das Getreidefeld nebenan anzuzünden? Am sechsten Dezember ist dann dieser ominöse „S-Day“. St. Nikolaus ist da. Wir reisen nun in eine Zeit, in der der gute Klaus noch am sechsten uns mit Süssigkeiten und Nüsschen beschenkte und das Christkind am vierundzwanzigsten Dezember seine Monopolstellung für Geschenke in der Schweiz und Österreich voll geniessen durfte.
Dank meinen guten Beziehungen zum Sankt Nikolaus, erhielt ich eine Kopie aus seinem goldenen Buch. Es handelt sich um den Eintrag diverser Wölfe und Wölflileiter. Leider stand kein Jahr daneben, denn für den Nikolaus sind Jahreszahlen irrelevant. So musste ich schätzen und kam auf die Grössenordnung 1996-1997. Werfen wir doch einmal einen Blick auf diese Liste und versuchen sie mit den heutigen Personen zu vergleichen – ich sage ihnen, hochinteressante Ergebnisse kommen dabei heraus, aber überzeugen sie sich selbst:
Garfield und Funky wurden dazu ermahnt, nicht immer „schisst mi doch ah“ zu sagen. Anscheinend haben sie diese Unsitte abgestellt, sonst wären sie heute kaum Venner. Bravo.
Über Freund und Kupferstecher Zappel erfahren wir, dass er immer seinen kleinen Bruder beschützt. Edle Tugenden. Er sei gleich wie sein Bruder – doch wie war sein Bruder denn – oder soll ich sagen ist?
Er sei frech, stichelt gerne und hat ein grosses Maul. Na ja, klingt wohl eher wie die Beschreibung des heutigen Pizoggels. Doch in heutigen Zeiten der Entwurzelung ist es gar nicht einmal so übel, wenn man sich selber treu bleibt.
Spatz kann manchmal lieb sein. Sehr brav.
Wölflileiter Voodoo hätte gute Spielideen steht da. Da haben sich die kleinen sicher darüber gefreut.
Wölflileiter Fumo sei motiviert. Auch brav.
Topolino sei sau frech. Ich möchte bemerken, dass das „sau“ unter­strichen ist.
Und was lesen wir über Akado, waseliwas? Er soll nicht immer „rätschen“ und anstendiger reden (Nikolaus hatte es wohl nicht ganz so im Griff, das Ding mit der Rechtschreibung). Anscheinend hat er seinen Mund nun ausgereinigt.
Grabu habe einen Namen, der zu ihm passt. Hoffentlich, sonst wäre da etwas bei der Taufe schief gelaufen.
Lukas (Speedy) sei ein guter Wolf. Ja das haben wir gerne, gute Wölfe, am besten in einer Paprikamarinade gebraten.
Barutti sollte mehr mitmachen, ansonsten ein guter Wolf. Auch er hat es vergleichsweise lange ausgehalten.
Auf der herauskopierten Seite habe ich 29 eingetragene Namen gefunden. Nicht schlecht, bei nur 3 Leitern. Doch, was mein Herz am meisten höher schlagen liess, war die Tatsache, dass heute sage und schreibe noch 12 aktiv sind. Noch besser: Der grosse Teil dieser 12 Leute bilden heute das Vennerteam der zweiten Stufe. Nicht schlecht. Aber der Vollständigkeit halber hier die Liste dieser 12 Leute:
Funky Venner Leguan
Garfield: Venner Luchs
Toomai: Jungvenner Shark
Topolino: Jungvenner Luchs
Akado: Jungvenner Milan
Pizoggel: Pföstli Luchs
Zappel: Jungvenner Cobra
Lukas: Pföstli Cobra
Spatz: Venner Milan
Mugg: gute Seele bei Wildenstein und im Gaswerk
Voodoo: AL
Fumo: Pelikan

Doch dies wäre natürlich keine Anekdotenseite, wenn die Bauernregel fehlen würde. Daher gebe ich folgende Bauernregel auf den weg bis zur nächsten Ausgabe meiner kleinen Kolumne:
Wenn ein Segler in Athen fremdgeht,
weht zu Hause wahrscheinlich ein scharfer Wind.

Gaston

4. Stufe Husky, Pelikan, Taurus

Leiterbeizli
Jeden Mittwoch Abend: 21-24h, Pelikanbar im Gaswerk.

Texte: Spriou, Perché, Speedy, Körmit, Tabaluga, Souris, Rino, Akado, Hobbit, Garfield, Gaston
Redaktion: Gaston, Calimero, Körmit, Funky
Grafik: Calimero
Auflage ca. 200 Exemplare

 

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